Kundalini Yoga ist eine alte Yogatechnik aus
Nordindien. Sie wurde 1969 von Yogi Bhajan, einem Sikh Yogameister
in den Westen gebracht und wird seit dem in ihrer ursprünglichen
Form gelehrt und weitergegeben.
Dieses Yogasystem beinhaltet sowohl Körper- und Meditationsübungen,
als auch Heiltechniken wie Sat Nam
Rasayan und yogische Massage, Gatka
- eine Kampfkunst, die vor allem durch die Sikhs in Indien entwickelt
wurde. Es umfasst ebenso die Ernährungs- und Lebensführungslehren
des Ayurveda, die schon vor langer Zeit Teil des yogischen Lebens
waren.
Kundalini Yoga zeichnet sich im Besonderen durch seinen dynamischen und bewegungsorientierten
Charakter aus, was sehr schnell zu einer besseren körperlichen Beweglichkeit führt.
Die reinigende und energetische Wirkung ist schon nach einer kleinen Übungsreihe zu spüren.
Ein wesentlicher Aspekt des Kundalini Yoga ist, das es sich leicht in den Alltag integrieren
lässt und sich daher besonders gut für beanspruchte Menschen eignet, die mitten im Leben stehen.
Die Übungsreihen im Kundalini Yoga sind in sich geschlossene Sets (Kriyas), die aus mehreren
aufeinander folgenden Übungen bestehen, welche auf unterschiedliche Energiesysteme des Körpers
(z.B. Nervensystem, Drüsensystem, Lymphsystem, Stoffwechsel, usw.) wirken und sie ins
Gleichgewicht bringen.
Eine Kundalini Yoga Kriya kombiniert körperliche Übungen, geistige Konzentration, Atemtechniken,
Meditation und ausgleichende Entspannung und wird auf eine bestimmte Wirkung hin ausgeführt.
Die Wirkung einer Kriya ist dabei weitaus größer als die Summe ihrer Teile und transformiert
den ganzen Menschen. Die Wahrnehmung wird geschult und verfeinert und somit kann sich ein Gespür
für die eigene Lebensenergie entwickeln, was zu einer ganzheitlichen, positiven Haltung und der
Einheit von Körper, Geist und Seele führt.




